Anforderungen


Kategorie:nach SIA 380/1 (2001) 
Primäranforderungen an die Gebäudehülle:Damit wird verhindert, dass allein mit aufwändiger Haustechnik eine qualitativ ungenügende Gebäudehülle kompensiert wird. Berechnung ohne Wärmerückgewinnung, gemäss Standardnutzung 380/1 (2001). 
Mechanische Lüftungsanlage: Systematische Lufterneuerung mittels Lüftungsanlage oder automatisierter Fensterlüftung ist unerlässlich. 
Gewichtete Energiekennzah: Energieaufwand für Raumheizung, Wassererwärmung, Elektrizität für Lufterneuerung und Raumklimatisierung in Form von Endenergie, die dem Haus zugeführt wird. 
Beleuchtung:Nach SIA 380/4 heisst, dass der Elektrizitätsbedarf höchstens um 25 % der Differenz Ziel-/Grenzwert über dem Zielwert SIA 380/4 liegt. 
Warmwasser:20% des Energiebedarfes für Warmwasser wird mit erneuerbarer Energie gedeckt. 
Gewerbliche Kälte:Abwärmenutzung (AWN) ist immer nachzuweisen. 
Mehrkosten:Ergänzend zu diesen Anforderungen gilt für alle MINERGIE®-Bauten, dass die Mehrkosten höchstens 10% betragen dürfen.



MINERGIE-P®

MINERGIE-P® bedingt ein eigenständiges, am niedrigen Energieverbrauch orientiertes Gebäudekonzept. Als ungenügend erweist sich insbesondere, das Projekt eines Niedrigenergie- oder eines MINERGIE®-Hauses mit einer zusätzlichen Wärmedämmschicht einzupacken. Ein Haus, das den sehr strengen Anforderungen von MINERGIE-P® genügen soll, ist als Gesamtsystem und in allen seinen Teilen konsequent auf dieses Ziel hin geplant, gebaut und im Betrieb optimiert. Der neue Standard MINERGIE-P® stellt hohe Anforderungen an das Komfortangebot, die Wirtschaftlichkeit und die Ästhetik. Zum erforderlichen Komfort gehört namentlich auch eine gute und einfache Bedienbarkeit des Gebäudes, bzw. der technischen Einrichtungen. Die folgenden fünf Anforderungen müssen eingehalten werden:

• spezifischer Wärmeleistungsbedarf
• Heizwärmebedarf
• gewichtete Energiekennzahl
• Luftdichtigkeit der Gebäudehülle
• Haushaltgeräte